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Als Christentum bezeichnen wir die Gesamtheit der Kirchen und religiösen Gemeinschaften, die sich auf Jesus von Nazareth zurückführen lassen. Nach dem Kreuzestod und seiner wunderbaren Wiederauferstehung, warten wir nun auf seine Wiederkehr. |
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Ausschnitt aus dem "Allerheiligenbild"
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Zum Christentum zählen wir heute rund 1 Mrd. Menschen. Die Ausbreitung erfolgte durch große Durchsetzungskraft, Kirchenbildung und Entwicklung einer Kirchenlehre. Bereits im 3. Jahrhundert gab es Gemeinden von Spanien über Persien bis Indien. Durch eine einheitliche Bischofsverfassung wurde eine alle ethnische Differenzen überwindende Weltkirche geschaffen, deren institutionelles Zentrum in Rom lag. Dem Bischof von Rom, der zum Nachfolger des Apostel Petrus stilisiert wurde, erkannten die anderen Ortsbischöfe einen Vorrang als Papst zu. Der Anspruch, nur die kirchliche Hierarchie könne die christliche Überlieferung angemessen deuten, war im Spätmittelalter nicht mehr nachvollziehbar. Daraufhin spaltete sich im 16. Jahrhundert die westliche Christenheit in den römischen Katholizismus und der protestantischen Reformationskirche. Ein weiterer Zweig entstand mit der "Church of England", einem anglikanischen Protestantismus, der in Liturgie, Kirchenverfassung und Theologie dem Katholizismus näher blieb als das Luthertum. Weitere Abspaltungen im 17. Jahrhundert ergaben Freikirchen und Sekten, die von den Großkirchen intensiv bekämpft wurden und werden.
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Die fünf Säulen des Christentums sind: Die zehn Gebote, |
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